Schwarmzeit

Vermehrung von Bienenvölkern während der Schwarmzeit.

Bildrechte: ©LAVES/O.Boecking

In der ersten Aprilhälfte dieses Jahres hat das Wetter seinen Ruf mal wieder bestätigt. Dem folgten in der zweiten Hälfte tagsüber deutlich mildere, sonnige und frühlingshafte Temperaturen. Die Nächte waren aber durchweg kalt bis frostig. Vielerorts mangelt es an Regen. Von all dem haben sich die Bienenvölker in ihrer natürlichen Entwicklung nicht beeinflussen lassen….

 

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Saubere Gemeinde 2026

Bienchen summ herum

Samstag. Wetter: bedeckt, kalt, windig, ungemütlich aber trocken. Lieber hinter dem Ofen verstecken, in den Garten oder raus zum Bauhof um die Gemeinde zu unterstützen? Der neue Bürgermeister hatte aufgerufen zum Cleanup. Erstaunlich viele wetterharte Bürger sind diesem Ruf gefolgt. Sigrid hatte (wie jedes Jahr) die Strecken ausgearbeitet und an die einzelnen Suchtrupps verteilt. Auch ein Schwarm von Löschbienen der Feuerwehr flog aus, um in  leuchtend gelben Westen ihre zukünftige Umwelt zu erkunden und in Ordnung zu halten. Zurück im „Stock“ konnte dann eine Wurst und ein Getränk, in geschützter Atmosphäre, verzehrt werden. Im Vorfeld hatte eine Abordnung der Patenkompanie 4./93 bereits die Außenbereiche des Gemeindegebiets gesäubert.

Bis zum nächsten Jahr.

Löschbienen mit Bürgermeister J. Rüter (ohne Königin)
Verpflegung durch die Gemeindemitarbeiter
Guten Appetit

Vereineschießen 2026

Gemeindeverwaltung

Liebe Imker und Imkerinnen, ich hoffe euch und euren Bienen geht es gut! Wir haben von der Schützengilde eine Einladung zum Vereinsschiessen bekommen. Am 30.04.26 um 18 Uhr. Bekommen wir eine oder zwei Mannschaften zusammen? Wer hätte Lust zu zeigen, das Imker*innen auch gut zielen können? Liebe Grüße Christiane

Die Gemeindeverwaltung hat auf den Gildeschießstand eingeladen. Meldet euch bei Christiane Hillmer.

Einladung >

 

Arbeitseinsatz

Streuobstwiese

Kurze Schießpause am Wochenende ausgenutzt. Anja und Ingo hatten gerufen.
In sicherer Umgebung und ohne aufschreckende Knallgeräusche konnte die Aktion in Munster-Süd durchgeführt werden.
In Wietzendorf weiß man: Ohne Baum kein Obst und ohne Fleiß kein Honig. Heute rückte der Imkerverein Wietzendorf aus, um im örtlichen Schießplatz ein Zeichen für die Zukunft (und das nächste Frühstücksbrot) zu setzen. Auf dem Plan stand das Pflanzen neuer Apfelbäume. Bäume und Material wurden von der Bundesforst (Bima) bereitgestellt.
Petrus öffnete am Nachmittag ein kleines „Baumpflanzwolkenloch“ und so rückte ein Imkertrupp aus. Spatenstich, Einsetzen, Festtreten – das lief wie am Schnürchen.  Doch dann folgte der entscheidende Teil der imkerlichen Fortbildung. Ingo zeigte das fachgerechte Anbinden des Baums mit einer Kokosfaser. Diese verrottet mit den Jahren und gibt den Baum frei. Von der Forst vorgefertigte Holzelemente lagen bereit und wurden im Dreieck um den Baum drapiert und zusammengeschraubt. Der Fachmann spricht von Hordengatter als Einzelbaumschutz.  (Auch Imker sind noch lernfähig.) Damit ließ sich auch langsam erkennen: Das wird kein Kaninchenstall. Eine Lichtung wird zur Streuobstwiese, ein weiterer Beitrag zum Naturschutz in den sonst gesperrten Flächen.
Das Angießen. Die jungen Bäumchen bekamen (anschließend auf dem Bima-Schießstand am Platzrand) die nötige (symbolische) Starthilfe, damit sie in ein paar Jahren den Bienen ein Buffet der Extraklasse bieten können. 😉
Also, wer hart arbeitet darf nicht austrocknen. „Nachspülen“ stand auf dem Programm. Entkorken ,Ansetzen, Laufenlassen – das lief wie am Schnürchen. Direkt am Schießstand  wurde die Kehle befeuchtet und gegrillt– ganz nach dem Motto: Erst die Bäume, dann die Imker. Schließlich müssen die „inneren Werte“ genauso gepflegt werden wie die frische Pflanzung.
Ein runder Tag, der zeigt: In Wietzendorf wird nicht nur scharf geschossen, sondern auch mit viel Herz  gepflanzt!
Vielen Dank Anja und Ingo für die Organisation.
Familienfoto mit Kind und Kegel. Falls irgendwo eine Baumpflanz-Challange aufplopt, wir sind raus !!!

 

 

Laves

Flüssig oder cremig, geschüttelt nicht gerührt?

Die Frage stellt Langnese  sich nicht. Wir Imker schon.

#Manchmal muss man Fragen

Gucken wir mal beim Bieneninstitut Celle vorbei >

Touristinfo

Mein Wietzendorf 2026

Die neue Broschüre „Mein Wietzendorf 2026“ ist raus. Mit allen Imkern des IVW. Ihr möchtet Honig kaufen? Fragt doch mal nach ob noch was da ist. Ansonsten dauert es noch ein wenig und der Raps, das cremig, zarte Gold des Frühlings, wird wieder frisch eingetragen. (Brötchen würden Honig aus Wietzendorf kaufen.😉) Heimisch, regional, naturbelassen, direkt von der Biene. „Das kleine Honigdorf am Rande von Lilaland“ lässt grüßen:

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Mein Wietzendorf:

Broschüre 2026 >

 

Der Alltag eines Heide-Imkers – Zu Besuch beim Bienenvolk:

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IVW Vorstand

Eddie am Grill

In Wietzendorf summt es – und das diesmal besonders laut vor Begeisterung! Beim letzten Treffen des Vorstands stand ein Mann im Rampenlicht, der vermutlich mehr über Drohnen weiß als die Bundeswehr und den sogar die Königinnen im Dorf mit „Sie“ ansprechen: „Eddie“ Euhus.

Drei Jahrzehnte Ehrenamt – Ein süßes Jubiläum

Kaum zu glauben, aber wahr: Eddie hält es seit sage und schreibe 30 Jahren im Vorstand aus. Das ist eine Zeitspanne, in der andere Völker kommen und gehen, aber Eddie blieb standhaft wie eine alte Eiche (oder zumindest wie ein sehr gut gepflegter Bienenstock).

Der 1. Vorsitzende, S. Stockhausen, ließ es sich nicht nehmen, die Laudatio zu halten. Er betonte, dass Eddie in diesen drei Jahrzehnten nicht nur für den Honig, sondern vor allem für den Zusammenhalt im Verein gesorgt habe. Wer 30 Jahre lang die Launen von Imkern und Bienen koordiniert, verdient eigentlich das Bundesverdienstkreuz am goldenen Stachel.

Das Werkzeug für den anvisierten Ruhestand (oder die nächste Party)

Da man einem passionierten Imker nicht einfach nur ein Glas Heidehonig schenkt (das hat er ja schließlich selbst im Keller), gab es diesmal etwas für die „handfeste“ Freizeitgestaltung:

  • Das Highlight: Eine edle Grillzange mit persönlicher Gravur und Imkermotiv.

Damit ist klar: Eddie darf die Bienenstöcke jetzt öfter mal gegen den Holzkohlegrill tauschen. Die Gravur sorgt dafür, dass die Zange nicht versehentlich in fremde Hände gerät – schließlich wissen wir alle, wie heiß es hergehen kann, wenn Wietzendorfer Imker über die beste Beutenform diskutieren.

Fazit: Danke, Eddie, für 30 Jahre unermüdlichen Einsatz! Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit dir – und auf die erste Bratwurst, die du uns mit deinem neuen Arbeitsgerät servierst.


S. Stockhausen und „Eddie“ Euhus