Bienenbaum gepflanzt.
Der IVW wurde herausgefordert kurzfristig einen Baum zu pflanzen. Wie sich das gehört wurde natürlich ein Bienenbaum ausgesucht, an dem sich dieselben laben können. Am Do. 31.07.25 war es dann soweit. Der Vorstand schritt, angestachelt durch den Musikverein, am Gildestand zur Tat. Baum mit Met angegossen, Auftrag ausgeführt! Der IVW nominiert seinerseits:
1. Landfrauen Wietzendorf
2. Hegering Wietzendorf
3. Imkerverein Soltau
Innerhalb von einer Woche muss ein Baum gepflanzt werden. Bei Nichterfüllung droht eine spürbare Flüssigkeitsabgabe in Form von 50 Liter Hopfenwasser.
Der Baum hat Äste,
das ist das Beste.
Denn wäre er kahl,
dann wär’s ein Pfahl.
(Heinz Erhardt)
Aus Ostasien stammender kleiner Baum, oft mehrtriebig wachsend, der bis ca. 6 Meter hoch werden kann. Er gilt als bester Nektarspender für Bienen. Der Nektar von nur drei Blüten reicht aus um den Magen der Honigbiene zu füllen. Von Juli bis Oktober blüht der Bienenbaum so reichlich, dass er durch das Summen der Bienen auf sich aufmerksam macht. Gerade in Zeiten des zurückgehenden Angebots in der Natur ist es für die Bienen sehr wichtig im Spätsommer eine so hervorragende Nahrungsquelle zu finden. Der aus den weißen Blüten reifende rötliche Fruchtstand dient darüber hinaus den Vögeln als reichhaltige Nahrungsquelle. Durch den Bienenbaum werden Bienen und Wespen vom Gartentisch weggelockt und stören so nicht die Kaffeetafel im Freien oder den Grillabend auf der Terrasse. Die Pflanzen beginenn erst im Alter zu blühen, so muss man unter Umständen einige Jahre auf die ersten Blüten warten.
Der Baum ist sehr robust, trockenheitsresistent und winterhart. In jungen Jahren sind frische Triebe etwas spätfrostgefährdet. Durch seine Pfahlwurzel ist er auch für lange, heiße und trockene Sommer gerüstet.



