Liebe Imker und Imkerinnen, ich hoffe euch und euren Bienen geht es gut! Wir haben von der Schützengilde eine Einladung zum Vereinsschiessen bekommen. Am 30.04.26 um 18 Uhr. Bekommen wir eine oder zwei Mannschaften zusammen? Wer hätte Lust zu zeigen, das Imker*innen auch gut zielen können? Liebe Grüße Christiane
Die Gemeindeverwaltung hat auf den Gildeschießstand eingeladen. Meldet euch bei Christiane Hillmer.
Kurze Schießpause am Wochenende ausgenutzt. Anja und Ingo hatten gerufen.
In sicherer Umgebung und ohne aufschreckende Knallgeräusche konnte die Aktion in Munster-Süd durchgeführt werden.
In Wietzendorf weiß man: Ohne Baum kein Obst und ohne Fleiß kein Honig. Heute rückte der Imkerverein Wietzendorf aus, um im örtlichen Schießplatz ein Zeichen für die Zukunft (und das nächste Frühstücksbrot) zu setzen. Auf dem Plan stand das Pflanzen neuer Apfelbäume. Bäume und Material wurden von der Bundesforst (Bima) bereitgestellt.
Petrus öffnete am Nachmittag ein kleines „Baumpflanzwolkenloch“ und so rückte ein Imkertrupp aus. Spatenstich, Einsetzen, Festtreten – das lief wie am Schnürchen. Doch dann folgte der entscheidende Teil der imkerlichen Fortbildung. Ingo zeigte das fachgerechte Anbinden des Baums mit einer Kokosfaser. Diese verrottet mit den Jahren und gibt den Baum frei. Von der Forst vorgefertigte Holzelemente lagen bereit und wurden im Dreieck um den Baum drapiert und zusammengeschraubt. Der Fachmann spricht von Hordengatter als Einzelbaumschutz. (Auch Imker sind noch lernfähig.) Damit ließ sich auch langsam erkennen: Das wird kein Kaninchenstall. Eine Lichtung wird zur Streuobstwiese, ein weiterer Beitrag zum Naturschutz in den sonst gesperrten Flächen.
Das Angießen. Die jungen Bäumchen bekamen (anschließend auf dem Bima-Schießstand am Platzrand) die nötige (symbolische) Starthilfe, damit sie in ein paar Jahren den Bienen ein Buffet der Extraklasse bieten können. 😉
Also, wer hart arbeitet darf nicht austrocknen. „Nachspülen“ stand auf dem Programm. Entkorken,Ansetzen, Laufenlassen – das lief wie am Schnürchen. Direkt am Schießstand wurde die Kehle befeuchtet und gegrillt– ganz nach dem Motto: Erst die Bäume, dann die Imker. Schließlich müssen die „inneren Werte“ genauso gepflegt werden wie die frische Pflanzung.
Ein runder Tag, der zeigt: In Wietzendorf wird nicht nur scharf geschossen, sondern auch mit viel Herz gepflanzt!
Vielen DankAnja und Ingo für die Organisation.
Familienfoto mit Kind und Kegel. Falls irgendwo eine Baumpflanz-Challange aufplopt, wir sind raus !!!
Die neue Broschüre „Mein Wietzendorf 2026“ ist raus. Mit allen Imkern des IVW. Ihr möchtet Honig kaufen? Fragt doch mal nach ob noch was da ist. Ansonsten dauert es noch ein wenig und der Raps, das cremig, zarte Gold des Frühlings, wird wieder frisch eingetragen. (Brötchen würden Honig aus Wietzendorf kaufen.😉) Heimisch, regional, naturbelassen, direkt von der Biene. „Das kleine Honigdorf am Rande von Lilaland“ lässt grüßen:
In Wietzendorf summt es – und das diesmal besonders laut vor Begeisterung! Beim letzten Treffen des Vorstands stand ein Mann im Rampenlicht, der vermutlich mehr über Drohnen weiß als die Bundeswehr und den sogar die Königinnen im Dorf mit „Sie“ ansprechen: „Eddie“ Euhus.
Drei Jahrzehnte Ehrenamt – Ein süßes Jubiläum
Kaum zu glauben, aber wahr: Eddie hält es seit sage und schreibe 30 Jahren im Vorstand aus. Das ist eine Zeitspanne, in der andere Völker kommen und gehen, aber Eddie blieb standhaft wie eine alte Eiche (oder zumindest wie ein sehr gut gepflegter Bienenstock).
Der 1. Vorsitzende, S. Stockhausen, ließ es sich nicht nehmen, die Laudatio zu halten. Er betonte, dass Eddie in diesen drei Jahrzehnten nicht nur für den Honig, sondern vor allem für den Zusammenhalt im Verein gesorgt habe. Wer 30 Jahre lang die Launen von Imkern und Bienen koordiniert, verdient eigentlich das Bundesverdienstkreuz am goldenen Stachel.
Das Werkzeug für den anvisierten Ruhestand (oder die nächste Party)
Da man einem passionierten Imker nicht einfach nur ein Glas Heidehonig schenkt (das hat er ja schließlich selbst im Keller), gab es diesmal etwas für die „handfeste“ Freizeitgestaltung:
Das Highlight: Eine edleGrillzange mit persönlicher Gravur und Imkermotiv.
Damit ist klar: Eddie darf die Bienenstöcke jetzt öfter mal gegen den Holzkohlegrill tauschen. Die Gravur sorgt dafür, dass die Zange nicht versehentlich in fremde Hände gerät – schließlich wissen wir alle, wie heiß es hergehen kann, wenn Wietzendorfer Imker über die beste Beutenform diskutieren.
Fazit: Danke, Eddie, für 30 Jahre unermüdlichen Einsatz! Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit dir – und auf die erste Bratwurst, die du uns mit deinem neuen Arbeitsgerät servierst.
Die jüngste Änderung der Honigverordnung hat viele Fragen ausgelöst – vor allem zur Ursprungsangabe auf dem Etikett. Die wichtigste Nachricht vorweg: Wer ausschließlich eigenen Honig abfüllt und bisher korrekt gekennzeichnet hat, muss nichts ändern. Was dennoch zu beachten ist, fassen wir hier zusammen….
Not- und Zwischentracht-Fütterungen sowie das Für und Wider von Pollenersatz-Futterteig für Honigbienen sind Themen, die in unserem Imkerfachberatungsdienst in der letzten Zeit mehrfach im Zusammenhang mit der Frage der möglichen Qualitätsbeeinflussung des Honigs angefragt und zudem in der Imkerschaft teils kontrovers diskutiert werden. Diese Themen haben unter Umständen Relevanz für die Qualität des Honigs, der im selben Jahr aus solchen Völkern geerntet und in den Verkehr gebracht wird. Vor Beginn der neuen Bienensaison wollen wir hier Antworten und Empfehlungen dazu liefern…..
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