Marienkäfer, Wachsmotte und Totengräber

Neue Biowaffen für den Menschen

Insektenforscher der Universität Gießen untersuchen die Fähigkeiten und Eigenschaften der Insekten und versuchen sie für den Menschen nutzbar zu machen. Der Asiatische Marienkäfer steckt voller interessanter Wirkstoffe für die Medizin. Aber auch der Totengräber hat einiges zu bieten: Er konserviert Tierkadaver wie tote Vögel oder Mäuse, um Nahrung für seine Nachkommen vorzuhalten.

Lernen von Insekten ,auch in Coronazeiten.

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Chemie und Biene

Böden im Burnout

In Deutschland gibt es etwa 1 000 zugelassene Pflanzenschutzmittel. Sie töten Schädlinge, Unkraut und Pilze; jährlich setzen Landwirt*innen 90 000 Tonnen davon ein. Viele der Mittel greifen auch den Acker und die Umwelt an. Insbesondere sogenannte Neonicotinoide, starke Nervengifte, die als Pestizide eingesetzt werden, stehen in der Kritik. Sie sollen maßgeblich für das Bienensterben verantwortlich sein, das in letzter Zeit immer deutlicher wird……

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Schweiz: 13. Juni 2021, Abstimmung zur Volksinitiative  totales Verbot von synthetischen Pestiziden.

Landpartie

Im Norden unterwegs

Sie sind wieder da – die Wölfe. In der Lüneburger Heide haben sie ein neues Zuhause gefunden. Heike Götz macht sich auf die Spuren dieser faszinierenden Räuber – und trifft auf Widersprüche. Die Lüneburger Heide, einst kaum besiedelt, zeigt sich heute von ihre schönsten Seite. Da lohnt ein Ausflug mit der Kutsche oder eine Rundfahrt auf einem historischen Trecker. Eine der vielen Köstlichkeiten, die diese Landschaft hervorbringt, ist der Heidehonig. Im Bieneninstitut in Celle lässt sich Heike die Welt der Bienen zeigen.

 

…. allerlei am Weg ich fand

Die Lüneburger Heide wie sie nicht jeder kennt.

Gerade einmal eineinhalb Jahr nach Aufnahme des regulären Sendebetriebs strahlte im September 1954 der damalige NWDR, der gemeinsame Vorgänger von NDR und WDR, diesen Film aus. Für noch nicht einmal 10000 Fernsehgeräte – in ganz Deutschland!

Macher des Films war Jürgen Roland, ein, wenn nicht das Fernsehurgestein des Fernsehens in Norddeutschland. Man sieht ihn selbst auch relativ am Anfang des Films bei einem sehr eigenartigen Interview mit einem Heidschnucken-Schäfer: Man versteht nämlich kein Wort des nuschelnden und Plattdeutsch sprechenden Schäfers. Übersetzt wird es von Roland auch nicht – vermutlich weil er selbst nichts verstanden hat.

Anschließend geht es auf einen Gemüsemarkt, wird mit der Kutsche gefahren, ein Schützenfest besucht und die uralte Pferdezucht in Celle auf Film gebannt. Man fährt über nicht asphaltierte Birkenalleen und kommt in Dörfer, die seit Urzeiten ihr Aussehen nicht verändert haben. Das heute noch existierende Landesinstitut für Bienenforschung und die Schule für Berufsimker…….

Autor: Jürgen Roland
Redaktion: Martin Posselt

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