Celler Rotationsverfahren

Bieneninstitut und Institut für den wissenschaftichen Film (IWF)

Bei der Bienenhaltung im Rotationsverfahren werden die natürlichen Abwehrkräfte eines Bienenvolkes gefördert und gleichzeitig die Leistung (Honigerträge) gesteigert. Das Verfahren zeichnet sich durch den regelmäßigen Aufbau von Jungvölkern aus Kunstschwärmen oder Brutwabenablegern aus. Es werden die wichtigsten Abschnitte dieser Betriebsweise im jahreszeitlichen Ablauf dargestellt: Bildung von Kunstschwärmen, Bildung von Jungvölkern aus Sammelbrutablegern, Schwarmkontrolle/Lenkung des Schwarmtriebes, Verwendung von jungen Königinnen und jungem Wabenbau, langsames Auffüttern der Jungvölker, Kontrolle des Varroabefalls und Behandlung, Vereinigung der Jungvölker mit den im Vorjahr gebildeten Völkern (Altvölkern) jeweils im Herbst (Rotation).

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Beginn der Kirschblüte

Bienensaison eröffnet

Mit dem großen Aufblühen und der frühlingshaften Wetterprognose für die nächsten Tage ist die Bienensaison 2024 eröffnet und dabei kann man sich wieder einmal gut am phänologischen Kalender orientieren. Das Bieneninstitut Celle gibt regionale Tipps.

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LAVES

Jahrestagung

Einladung zur Jahrestagung der Gesellschaft der Freunde des LAVES Institut
für Bienenkunde Celle e.V.
Veranstaltungsort: Herzogin-Eleonore-Allee 5, 29221 Celle
Termin: Samstag, 02. März 2024
Zeit: 10:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr

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LAVES

Das Bieneninstitut Celle

stellt sein Programm der Fortbildungskurse für 2024 vor. Eine schnelle Anmeldung ist ratsam da die Kurse sehr schnellausgebucht sind.

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Neue Wege des Bieneninstituts Celle

Laves nun bei Youtube

Anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai geht der YouTube-Kanal des Bieneninstituts online. Fachwissen in Form von Videos soll vermittelt werden. Die Nachfrage nach dieser Form der Wissensvermittlung ist – besonders in den sozialen Medien – nach wie vor hoch. Diese neue Plattform ergänzt die bestehende klassische Beratung und eröffnet zudem neue Potentiale, Lehrinhalte auch ohne persönlichen Kontakt anschaulich darzustellen.

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Frühlingserwachen

Salweidenblüte läutet die Bienensaison ein

Zu Beginn der Bienensaison ist der Blühbeginn bestimmter Pflanzen, sogenannte phänologische Ereignisse, sicherer Taktgeber für entscheidende imkerliche Maßnahmen……

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Neue Leiterin des Bieneninstituts

Frau Dr. Kirsten Traynor stellt sich vor

Grüße aus dem Bieneninstitut Celle. Wie Sie vielleicht schon gehört haben, habe ich im April 2021 die Leitung des LAVES Instituts für Bienenkunde Celle übernommen. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, eine so tolle Einrichtung leiten zu dürfen und wollte die Gelegenheit nutzen, heute mich bei Ihnen vorzustellen. …..

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Tierwohl

Gute Imkerliche Praxis

Bienenhalter tragen eine große Verantwortung für ihre Bienenvölker und haben eine nicht unerhebliche Sorgfaltspflicht zu erfüllen. Die Anforderungen sind im Katalog der „Guten Imkerlichen Praxis“ (GIP) zusammengefasst. Diese sollten allen Imker/-innen bekannt sein.

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…. allerlei am Weg ich fand

Die Lüneburger Heide wie sie nicht jeder kennt.

Gerade einmal eineinhalb Jahr nach Aufnahme des regulären Sendebetriebs strahlte im September 1954 der damalige NWDR, der gemeinsame Vorgänger von NDR und WDR, diesen Film aus. Für noch nicht einmal 10000 Fernsehgeräte – in ganz Deutschland!

Macher des Films war Jürgen Roland, ein, wenn nicht das Fernsehurgestein des Fernsehens in Norddeutschland. Man sieht ihn selbst auch relativ am Anfang des Films bei einem sehr eigenartigen Interview mit einem Heidschnucken-Schäfer: Man versteht nämlich kein Wort des nuschelnden und Plattdeutsch sprechenden Schäfers. Übersetzt wird es von Roland auch nicht – vermutlich weil er selbst nichts verstanden hat.

Anschließend geht es auf einen Gemüsemarkt, wird mit der Kutsche gefahren, ein Schützenfest besucht und die uralte Pferdezucht in Celle auf Film gebannt. Man fährt über nicht asphaltierte Birkenalleen und kommt in Dörfer, die seit Urzeiten ihr Aussehen nicht verändert haben. Das heute noch existierende Landesinstitut für Bienenforschung und die Schule für Berufsimker…….

Autor: Jürgen Roland
Redaktion: Martin Posselt

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Ruhestand

Prof. Dr. Werner von der Ohe,

Jahrgang 1955, wuchs in Uelzen auf und studierte in Hannover Biologie, Philosophie  und Pädagogik. 2000 wurde er Leiter des Bieneninstituts Celle. Fast 40 Jahre “im Auftrag der Bienen” unterwegs. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Harmonisierung der Honiguntersuchungen auf internationaler Ebene sowie ein Frühdiagnosetool zur Amerikanischen Faulbrut, die Prüfung zur Gefährlichkeit von Insektiziden auf Honigbienen und der Einsatz von Bienen beim Umweltmonitoring. Zudem ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung. Nach 14 Jahren nebenamtlicher Lehre wurde er 2018 zum Honorarprofessor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover berufen.

Unser letzter “Honiglehrgang”, im Phönix, bleibt uns in Erinnerung. Mit seiner lockeren und humorvollen Art vermittelte er kurzweilig sein umfassendes Wissen . Wir hoffen, dass er sich im Unruhestand etwas Zeit für den ein oder anderen Vortrag, im kleinen Honigdorf an der Wietze nimmt.

Seine Nachfolgerin wird Frau Dr. Traynor.